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15. Jugend - Segellager, 13.- 20.7.2002
 
Am Samstag 13. Juli trafen sich 29 Jugendliche und 10 Leiter beim Yacht Club Zug, um gemeinsam eine Woche das Segeln zu erlernen oder zu trainieren. Anfangs wurden wir in drei Gruppen unterteilt. Während bei den Anfängern einige zum ersten Mal ein Boot aus der Nähe sahen, waren bei den Fortgeschrittenen manche Regatta-Cracks dabei.
Die Woche begann mit bewölktem Himmel, jedoch noch regenlos bei Winden zwischen 2 und 4 Beaufort. Dies führte dazu, dass bei den Anfängern und den Mittlern je ein Boot kenterte. Zum Glück sind am frühen Nachmittag davor die Kenterübungen abgehalten worden, somit kam kein Teilnehmer in eine brenzlige Situation.
Während wir Fortgeschrittenen an unseren Rollwenden, dem Trimm, am Gewichtstrimm und an den Starts feilten, trainierten die Mittleren das Schleppen, das Starten, das Regattieren und vieles mehr. Die Anfänger lernten zu aller erst den Umgang mit den Booten, danach kam das Segeln und zuletzt sogar noch das Regattieren.
In der Mitte der Woche begann es zu regnen, der Wind blieb aber. Als am Mittwochnachmittag der Wind nachliess und es wie aus Kübeln schüttete, blieben alle im Clubhaus und spielten Montagsmaler. Nach dem Nachtessen war für uns Teilnehmer eine Hausolympiade vorbereitet worden, bei der neben Muskelkraft (Rumpfbiegen), Geschicklichkeit (Balancieren und Knotenknüpfen) und seglerischem Wissen (Aufzählung des laufenden Gutes) auch Glück (Schätzfrage) gefragt war. Am Donnerstag war wieder schönes Wetter, doch der Wind zeigte sich noch nicht. Deshalb wurde die Klötzchenjagd durchgeführt. Dabei müssen die Teams so viele Klötzchen wie möglich sammeln. Diesen Klötzchen wurde vorher eine gewisse Anzahl Punkte zugeteilt.
Am nächsten Tag konnte mit allen Teilnehmern noch eine Abschlussregatta bei Leichtwind durchgeführt werden. Abends fand die Rangverkündigung statt. Dabei bekam jeder Teilnehmer einen Erinnerungspreis in Form eines blau eingerahmten Fotos. Darauf war der Teilnehmer selbst zusehen. Natürlich wurden die Sieger traditionsgemäss ins Wasser geworfen. Zwei Boote waren vorher schon an die Deutsche Jugendmeisterschaft abgereist. Mast und Schotbruch! Samstags ging es dann ans Aufräumen. Dank guter Organisation des Küchenteams, das uns die ganze Woche über hervorragend verköstigte, war das bald erledigt.

Andreas Fleisch, SUI 493