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Zugerseemeisterschaft, 31. August - 1. September 2002
 

Nach einer fast zu langen Sommerpause trafen sich 18 Piraten bei heissem Spätsommerwetter zur Zugerseemeisterschaft. Die Regatten wurden gemeinsam mit den Klassen der Drachen und Surprise durchgeführt.
Anfänglich wartete man an Land auf den fehlenden Wind. Ein Sommergewitter, das Abkühlung und Wind bringen sollte, wurde erwartet. Das Gewitter liess auf sich warten. Mit leichtem Ostwind segelte das Piratenfeld schliesslich zum Startgebiet. Während des ersten Laufs drehte der Wind und gewittrige Böen brachen von Westen doch noch über den See und ermöglichten den Piraten tolle Gleitfahrten. Leider wurde dieser Lauf wegen eines Formfehlers der Wettfahrtleitung später anulliert (inkorrektes Startprozedere). Böse Zungen behaupten: In Zug sollte man den ersten Lauf an Land verbringen, weil jedes Jahr die erste Regatta durch einen Formfehler der Wettfahrtleitung später anulliert würde. Der einzige und reguläre 1. Lauf am Samstag wurde mit Nordwestwind bestritten. Die Geschwister Widmer auf SUI 513 setzen sich auf der Zielkreuz, fernab des Feldes, als erste ins Ziel ab.

Abends genossen die "Piratenfamilie" im Clubhaus ein feines Nachtessen, während draussen sintflutartiger Dauerregen herrschte.
Am nächsten Morgen bot sich anfänglich nur eine Fortsetzung des Regens von Samstagnacht. Danach folgten leichte Aufhellungen mit etwas nachlassendem Regen. Diese Wetterveränderung brachte uns am Sonntag den erhofften Südwestwind (2-3 Beaufort) und liess das "schlechte" Wetter schnell vergessen. Den 2. Lauf hätte man als Familien-Doppelsieg werten können Nicolas Maire SUI 516 (Platz 1) und Felix Maire SUI 522 (Platz 2). Den anschliessenden 3. Lauf beherrschte die frischgebackene Steuerfrau Renée Grandjean auf SUI 518. Im 4. und letzten Lauf, wurde der lange führende Daniel Rainer auf seinem neuen Piraten "Epaninondas" SUI 529 auf Platz 3 gedrängt. Er konnte den Konkurrenten Nicolas SUI 516 (Platz 1) und Barbara SUI 513 (Platz 2) nicht die Stirn bieten und landete schliesslich auf Platz 3. Diese drei Läufe am Sonntag wurden bei fast identischen Bedingungen gesegelt.
Bei den insgesamt vier gewerteten Regatten, führte dies für manche Teams zum glücklichen Streichresultat und für ein spannend durchmischtes Endresultat.
Die Basler Nicolas Maire und Nina Klingler beherrschten den Titel des Zugerseemeisters auch dieses Jahr wieder.

Ein grosser Dank gebührt dem Regattateam des Yacht Club Zug unter der Leitung von Bruno Oldani.

Stormboy, SUI 500