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Goldbeil Biel 14./15. Juni 2003
 

Leider kein einziger Lauf in Biel. Nicht mal ein Startschuss. Am Samstag Blitz, Donner und Hagel (der ein paar Dörfer neben Wingreis etwa 50% der Traubenernte zerstörte, wie die Tagesschau am Sonntag abend meldete.) Dramatisch anzusehen, aber unsegelbar. Bei den kurzen Unterbrüchen reichte es grad noch, das nötigste zum Schutz der Schiffe zu tun und das Wasser ablaufen zu lassen.
Am Sonntag nach riesigem "Familienzmorge" im Rusel Auslaufen bei totaler Flaute. Dann herumliegen, schwitzen, baden, zusammenpacken, Espressotässli in Empfang nehmen.
Keine Rangliste, kein Dritter und somit nur dieses nüchterne Berichtli vom Pressechef.
Gerade mal neun Boote wären an den Start gegangen.

Adrian Elsener SUI 495

 

Bericht Präsi
 
Mit gemischten Gefühlen begab sich der Schreiber mit seiner Gemahlin auf die Reise nach Biel, waren doch nur gerade mal 8 Boote gemeldet und das Wetter sollte auch nicht besonders werden.
In der glühenden Hitze war schon die Durchfahrt durch Biel ein piece de resistance, nach 50 Minuten stopp and go wollte besagter Herr am Steuer schon umkehren, wurde aber von seiner Vorschoterin eines Besseren belehrt.
Endlich auf der Wiese in Wingreis angekommen überfuhr er dann dafür mit seinem Anhänger in seinem Eifer beinahe eine ältere Dame am Telefon.
Nach einigen Startverschiebungen begaben wir uns dann aufs Wasser, das drohende Gewitter über uns und die zuckenden Blitze veranlassten jedoch die Regattaleitung, und sofort wieder an Land zu scheuchen: Mit Recht, denn schon kurz darauf wurden wir mit Hagel überschüttet und vom Wind beinahe weggeweht. Überzeugt machten wir uns über den Kartoffelsalat und die Steaks her. Nach einem gemütlichen Gute - Nacht -Trunk schliefen wir (die einen mehr- die anderen weniger) gut im Rousel (Schreibweise?).
Am Sonntag wollte sich leider kein Häuchlein Wind an den Bielersee verirren, so fuhren wir halt gestärkt von einer Bratwurst und - was wohl? - wieder nach Hause.
Insgesamt trotzdem ein gelungenes Wochenende.

Stefan Vögeli SUI 507