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Ski- und Snowboardweekend Hoch Ybrig, 17./ 18.Januar 2004

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Wenn einer eine Reise tut, dann hat er viel zu erzählen.... und wenn mehrere eine Reise tun dann ......

Unter diesem Motto könnte aus Sicht des Organisators des diesjährigen Ski- und Snowboardweekends das vergangene Wochenende in die Geschichte der SPV eingehen. Trotz dichtem Schneetreiben und schlechten Wetterprognosen trafen sich 35 PiratseglerInnen an der Talstation ‚Laucheren’ des Skigebietes ‚Hochybrig’ zum traditionellen Ski- und Snowboardweekend 2004. Dass auch die Materialtransporteure mit ihren Fahrzeugen das Skihaus erreichten, bedurfte einiger Anstrengungen. Infolge der prekären Strassenverhältnisse rutschte mein Fahrzeug trotz montierter Schneeketten rückwärts so in einen Strassengraben, dass nur noch professionelle Hilfe mich aus meiner misslichen Lage befreien konnte. Die Verhältnisse waren so schwierig, dass auch Allradfahrzeuge trotz Ketten in die Meterhohen Schneemauern rutschten und nur mit Hilfe von Drittpersonen wieder flott gemacht werden konnten. Dennoch schafften auch wir es am späteren Nachmittag auf die Bretter und genossen den Rest des Skiweekendes bei dem einen oder anderen Gläschen Wein.

Das diesjährige Skiweekend darf trotz der widrigen Wetterverhältnisse als ein wiederum sehr gelungener Anlass bezeichnet werden. Trotz Schneetreiben und Nebel liessen sich vor allem die jüngeren Teilnehmer nicht davon abhalten, fleissig die Pisten hinunter zu boarden und zu carven. Platz hatte es auf den Pisten genügend, so dass die schlechte Sicht gar nicht so schlimm war. Ausserdem fiel man, wenn’s denn mal passierte, dank des reichlich gefallenen Schnees sehr weich. Die mittleren und älteren Semester sassen halt öfter als sonst anstatt auf einer Sonnenterrase in einer warmen Hütte und liessen die nassen Kleider wieder etwas trocknen.

Am Abend, in der Unterkunft genoss man das gemeinsame Abendessen. Jacqueline hat sich einmal mehr übertroffen. Es gab Penne mit drei verschiedenen Saucen!! Vielen Dank. Auch für genügend Dessert war gesorgt. Nebst den Kuchen von Jacqueline, Annemarie (Zäch) und Rita (Rainer) hat uns Eliane Widmer mit zwei herrlichen Bündner Nusstorten verwöhnt. An dieser Stelle sei nochmals allen herzlich gedankt. Während die unentwegten sich zum traditionellen Fackelmarsch aufmachten (dieses Jahr mit neuer Route), vertrieben sich die Zurückgebliebenen die Zeit mit interessanten Gesprächen und Spielen.

Dass es am Sonntag wiederum schneite und die Sicht schlecht war, spielte keine Rolle mehr, man hatte sich bereits daran gewöhnt. Man liess sich halt ein bisschen mehr Zeit beim Reichhaltigen Frühstück. Die Zöpfe der Familie Jaggi (einer der riesigen Zöpfe wurde von Fam. Jaggi gesponsort, herzlichen Dank!) sowie die weiteren feinen Zutaten schmeckten ausgezeichnet. Wie immer muss ein Skihaus vor dem Verlassen wieder gereinigt werden. Hier kommt das zur Geltung, was mich an den Piraten so fasziniert und mich für mein weiteres Engagement immer wieder motiviert. Alle haben sich ohne spezielle Aufforderung an den Arbeiten beteiligt, so dass nicht die ganze Arbeit an einigen wenigen hängen blieb. Pirat segeln ist halt nicht nur eine Leidenschaft, es ist eine Lebensphilosophie! Nach dem Verzehr der noch übrig gebliebenen Kuchen trennte man sich nach der Talabfahrt und der Verteilung der Gepäckstücke mit der Gewissheit, ein tolles Wochenende verbracht zu haben und mit der Vorfreude auf die kommende Segelsaison, die sicherlich einige Ueberraschungen bringen wird.

Die Organisatoren, Jacqueline und Hans Peter Fleisch