Untitled Document
Zugerseemeisterschaft vom 28./29. August 2004

[zurück]

 

oder: wer zu spät kommt, den bestraft das Leben manchmal ein wenig ( frei nach B. Clinton oder war es doch Gorbatschow oder wie oder was ). Auch erfahrene Zugerseeregatteure sollten eben manchmal die Ausschreibung lesen, es ist nämlich nicht immer so wie in den letzten 20 Jahren. Als wir wie gewohnt gemütlich kurz vor 13°° in Zug ankamen, waren die andern Piraten bereits auf dem Wasser, da Skippermeeting und Auslaufen vorverschoben wurde. Das löste bei uns unvermittelt hektische Aktivität aus, doch glücklicherweise war der Wind im Gegensatz auch zur Regattaleitung weder hektisch noch aktiv. Die Startregion wurde nach Cham verschoben, und dank einem Clubboot, das von 513 zum Hafen zurückgeschickt wurde ( super, vielen Dank, Barbara; dafür darf ich jetzt den Bericht schreiben ), wurden wir sogar noch rechtzeitig zum Start geschleppt. Als nach einiger Zeit und ausgiebigem Sonnenbad der Wind doch noch aktiv, wenn auch keineswegs hektisch wurde, starteten wir nach den Drachen und vor den Kats zu einem ersten Lauf in Zeitlupentempo mit gelegentlichem Stillstand. Die Boje schien unendlich weit, die Abdeckung durch Drachen an den Tonnen schier unüberwindbar und nicht einmal die Zweirümpfer waren schneller als wir, was eher auf die Wind- als die Bootsgeschwindigkeit zurückzuführen war. Bei unveränderten Bedingungen wurde noch ein zweiter ebensolanger, schweisstreibender, gemäss Silvan haarsträubender Lauf durchgezogen; für die Rückfahrt zum Hafen reichte der Wind nicht mehr, zum Glück gab's genug Schleppboote. Nach dem Nachtessen wurden diejenigen, die nicht zu früh nach Hause fuhren, mit einem grossen Feuerwerk belohnt.
Am Sonntag dann völlige Flaute bis kurz nach Mittag, dann verführte ein lokaler Wind unmittelbar vor dem Hafen die Regattaleitung zu voreiliger aktiver Hektik: Auslaufen, Startversuch und anschliessendes Abschiessen in kürzester Zeit, das war's denn auch. Das Bad im Zugersee nach dem Verpacken der Boote war ein erfrischender Abschluss. Die Rangliste zeigt, dass in den vorderen Rängen sehr konstant gesegelt wurde und nur geringe Platzverschiebungen stattfanden.

SUI 529 Epaminondas dios