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Ski- und Snowboardweekend 2005

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Jedes Jahr, wenn die Weihnachten vorbei sind, beginnt die Vorfreude auf das Skiweekend. Womit können wir die Teilnehmer dieses Jahr überraschen? Da wir alles zuerst auf zwei Autos verteilen und zum Haus hochfahren müssen, sind die Möglichkeiten nicht allzu gross. Schon auf der Fahrt von Hittnau nach Oberiberg, dem Treffpunkt, stellten wir fest, dass die Lasagne sich in ihrem Gefäss nicht so wohl fühlte und nach aussen drängte. Wie sollte das bei der Bergfahrt nach der ’Fuederegg’ noch werden, wenn sie schon auf ebener Strasse davonschwamm?

Wer am Skiweekend dabei war, konnte sich davon überzeugen, dass wir es geschafft haben, den grössten Teil davon nach oben zu schleppen. Doch halt, alles der Reihe nach. Aussteigen bei der Talstation ’Laucheren’, Umladen des Gepäckes und der Lebensmittel in die Bergautos von Dani Glättli und Theo Naef, welche sich verdankenswerterweise bereit erklärten, den Transport zu übernehmen. Ich konnte also auch wieder einmal per Lift hochfahren. Oben angekommen, war das Gepäck bereits ausgeladen und im Haus verstaut (den 4WD’s sei dank). Somit konnte es mit dem Skifahren losgehen. Zunächst hatte ich die vornehme Aufgabe, für unsere Gasttochter Claudia aus Bolivien, den Skilehrer zu spielen, also Fuederegg-Lift hoch und runter. Nach einigen Versuchen wagten auch wir es auf den Spirstock hochzufahren und siehe da, männiglich staunte darüber, dass Claudia nach so kurzer Uebungszeit (sie stand, bevor sie in die Schweiz kam noch nie auf Skiern und hat vorher auch noch nie Schnee gesehen) mit nur einem Sturz die steilen Pisten meisterte (wie könnte es auch anders sein, bei dem Skilehrer oder?). Jedenfalls hatten alle Teilnehmer den Plausch am Skifahren oder am Snöben oder an beidem. Das Wetter spielte ebenfalls mit, nachdem es am Morgen noch stark geschneit hatte wurde es zunehmend klarer und sogar die Sonne zeigte sich noch von ihrer besten Seite.
Wie gewohnt traf man sich am Abend im ’Firabigbeizli’ auf der ’Fuederegg’, wo man sich auf das doch hoffentlich feine Nachtessen freute. Und, ich glaube Jacqueline hat uns nicht enttäuscht, es war mal wieder super, vielen Dank. Ich glaube, bei Spiel und Talk verbrachten wir einen wunderbaren, geselligen Abend im Clubhaus ’Türkenbund’, der Hoch Ybrig Bergbahnen.
Der Rest ist schnell erzählt. Am Sonntag, nach einem reichhaltigen Buffet mit Zopf etc. gings trotz Schneefall und Nebel wieder auf die Piste. Dank dem vielen Neuschnee vom Vortag und der vergangenen Nacht, war dies aber nicht allzu schlimm. Man machte halt einen grösseren Zwischenhalt im Restaurant ’Sternen’ oder sonstwo auf der Piste. Die Tiefschneefahrer und zu denen zähle ich mich seit vergangenem Wochenende auch wieder, kamen ebenfalls auf ihre Rechnung. Besten Dank Beni, die Tipps, wie man mit Carvingskis im Tiefschnee fahren soll, waren gut (immer mit dem Knie über dem Bindungskopf).

Ich möchte allen, die zum Gelingen dieses Ski- und Snowboardweekends beigetragen haben, ganz herzlich für ihre Arbeit danken, insbesondere meiner Frau Jacqueline für die Verpflegung, aber auch Theo Naef und Dani Glättli für den Transport des Gepäckes. Den Hoch Ybrig Bergbahnen, Herrn und Frau Holdener, welche uns immer sehr gute Preise für die 2-Tageskarten machen, möchte ich auch an dieser Stelle ganz herzlich einmal danken. Wir werden nächstes Jahr bestimmt wieder kommen.

Der Organisator Hans Peter Fleisch, SUI 530