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Int. Goldacher Jollenregatta 2006 (Rietli)

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Wie immer an der ersten Regatta des Jahres kamen wir im Rietli an, und das hektische Treiben war schon im Gange. Bei schönstem Sonnenschein und Frühlingstemperaturen stellten wir unser Boot auf, das ausnahmsweise beinahe komplett war. Einzig der Stander war zu Hause geblieben, was wir später noch bereuen würden. Danach hatten wir genug Zeit um die berühmten St. Galler Bratwürste zu geniessen, bis der Wettfahrtleiter um 17 Uhr ein Kräuseln am Horizont zum Anlass nahm auszulaufen.

Was mit besagtem Kräuseln begonnen hatte entwickelte sich zu genug Wind um einen schönen Lauf zu segeln. leider drehte der Wind gerade beim Start, so dass die Kreuz zum Anlieger wurde. „Panic“ erwischte den besten Start, und konnte die Spitzenposition bis ins Ziel halten. Die darauffolgenden Ränge waren hart umkämpft. Auf der Zielkreuz zog „Atze“ mit Stefan Fels und Timo Naef wie aus der Kanone geschossen an allen vorbei und beendete den Lauf auf dem zweiten Rang, und „Riot“ folgte als dritter.

Das Abendessen fand wie gewohnt im Clubhaus statt. Zu aller Überraschung trat darauf die Bluesband „Mindrain“ auf, riss alle von den Sitzen und initiierte eine riesen Sause.

Auch Sonntags liess uns Petrus Zeit zur Verpflegung. Um 10 Uhr schickte er dann aber doch noch ein Häuchlein, und man lief aus. Die Lokalmatadoren auf „Atze“ gewannen den Lauf souverän vor unserer Präsidentengattin mit Anhang (bzw. vor unserem Präsidenten mit Vorschoterin). Die Tagessieger vom Samstag fielen auf den fünften Platz zurück (Riesensause sei dank). Im dritten Lauf begann der Wind zu drehen und wir vermissten unseren lieben Stander sehr. Dank einer gehörigen Portion Glück auf der Zielkreuz wurden wir dennoch vierte, was uns im Rennen um den unbeliebten dritten Rang hielt. Die Neupiraten Felix und Raphaël erkämpften sich den dritten Laufrang hinter „Panic“ und „Atze“. Nachdem alle 15 Piraten durchs Ziel waren frischte der Wind noch ein Bisschen auf, und wir konnten bei Hängewind den vierten und letzten Lauf segeln. „Panic“ und „Atze“ lieferten sich auf der Zielkreuz einen harten Kampf, so dass sich „Joël“ noch an letzterem vorbei auf den zweiten Rang schieben konnte, nachdem man ihn in den anderen Läufen (sausebedingt?) kaum gesehen hatte.