Untitled Document
Verkehrtes Wetter oder die undankbare Aufgabe des Wettfahrtleiters

[zurück]

 

16 Piraten trafen sich am Muttertagswochenende ( 13./14. Mai 06 ) am Pfäffikersee zur zweiten Regatta des Jahres. Die Wetterprognose versprach für den Samstag regnerisches Wetter mit ca 2 Bf West, am Sonntag zunehmende Aufhellungen und
3-4 Bf. Fehlanzeige, am Samstag schien die Sonne auf einen spiegelblanken See, so dass in verschiedenen Päckli über Halma, den Cupfinal und vieles anderes diskutiert wurde. Hanspeter Fleisch konnte nicht einmal einen Startversuch unternehmen und am Schluss wurden wir sogar zum Hafen geschleppt, ein absolutes Novum für mich, und ich habe schon viele Regatten auf dem Pfäffikersee erlebt!
Am Abend trennten sich die Wege vorerst: die Fussballfans zogen sich den Cupfinal rein, die andern gingen zu Huldi Senn, der seinen Garten wie immer frühlingshaft geschmückt hatte und wo der Grill bereits auf Bratgut wartete. Eine Gewitterfront mit starken Böen brachte einige organisatorische Probleme, störte die Festlaune jedoch nicht, und als auch die Fussballer eintrafen und vom überraschenden Ausgang in letzter Sekunde berichteten, schlugen die Wogen hoch. Einige, die in der Innenstadt wohnen, begannen jedoch sich etwas Sorgen um den Heimweg zu machen.
Am Sonntagmorgen wurde zügig aber bei leichtestem Wind aus wechselnden Richtungen zum Startgebiet gefahren. Lange Zeit war kein korrekter Start möglich, und die angekündigten Aufhellungen begannen sich vom Himmel zu ergiessen. Schliesslich konnte ein abgekürzter Lauf mit einigen Drehern und vor allem Löchern mit viel Geduld durchgezogen werden, so dass wenigstens die Preise sinnvoll verteilt werden konnten. Ein zweiter Lauf wurde wegen unfairen Verhältnissen kurz nach dem Start richtigerweise abgebrochen, zeitweise goss es wie aus Kübeln, und die Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt. Ein aufziehendes Gewitter erleichterte schliesslich den Entscheid auf definitiven Abschluss. Typischerweise kam dann auf dem Heimweg die Sonne zum Vorschein.
All denen, die zum Anlass beigetragen haben und insbesondere Huldi Senn für seine Gastfreundschaft ganz herzlichen Dank; trotz der schwierigen Verhältnisse war es ein schönes Wochenende!
SUI 529