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Goldpirat Bregenzer Yacht Club - aus Sicht eines Österreichers

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Goldpirat Bregenzer Yacht Club 14./15.6.08 Nach der letztwöchigen Schockmeldung, dass die Veranstaltung unter 20 genannten Booten nicht durchgeführt wird haben sich noch einige Schweizer Freunde bereiterklärt mitzumachen. Insgesamt fanden sich 18 Teams im Bregenzer YC ein 2 ;-( davon aus Österreich (AUT 495 + AUT 7) der Rest aus der Schweiz.
Am Samstag gings bei tadellosem Wetter so um die Mittagszeit raus auf den See. Sofort legten die Leute unter der routinierten Anleitung von Robert Schatzmann die Bojen und los ging´s erste Wf unter guten Bedingungen und Niklas Maire zeigte einmal mehr, dass ihm dieser See liegt auch Herbert reihte sich gleich zum Auftakt ganz vorne ein. Dann wurde gleich die 2. Wf gestartet und die Luvtonne schien infolge abflauendem Wind in unerreichbare Ferne zu liegen aber da Robert für seine Geduld bekannt ist segelten wir brav unsere Runde um dann als wir wieder Sichtkontakt zum Startschiff hatten (nach mehr als einer Stunde) festzustellen, dass wir irgendwann das Abbruchsignal überhört haben müssen... Das motiviert brutal!
Nach etwa einer halben Stunde des Wartens kam dann wieder Westwind auf (sogar 2-3 Bft) und wir starteten die nächste Wf. alles lief wie gehabt wir waren diesmal aogar zeitweise in Führung, mussten aber infolge einer missglückten Schifte kurz die Wassertemperatur des Bodensees testen und verloren so 4 Plätze.
Nicolas Maire siegte abermals und Herbert musste sich wohl irgendwo verfahren haben und baut so sein Streichresultat. 3. Wf wurde sofort angehängt. Diesmal ließ Herbert alle anderen ziemlich alt aussehen und siegte mit beinahe einer halben Bahnlänge vor Maire. 4.Wf gelang uns wieder besser und wir durften einen 2 er einpacken und waren so wieder mit den Elementen versöhnt. Am Abend gab´s das traditionelle Segleressen, das hier ebenso gut wie üppig ist, der Clubwirt weiß, was er hungrigen Seglern servieren muss! Das hat echte Klasse und geht auch superschnell.
Am Abend teilte sich das Feld dann in Segelphilosphoen und Fussballschauer um sich nach dem ende des Matches wieder zu vereinen. Am Sonntag sollten wir um 10Uhr auslaufbereit sein, was diesmal auch super klappte (nachdem letztes Jahr Robert gnadenlos startete als zuspät aufgestandene noch am Weg zur Startlinie waren (das nenne ich erzieherisch!).
So gegen halbelf stellte sich dann auch der vorhergesagte Westwind ein und wir fuhren raus zur 5. Wf. Nach einer Extrastartübung klappte es dann beim 2. Anlauf und wir kämpften uns durch extrem drehende Winde durch die Runden. Nachdem der Wind wieder abflaute entschied der Wettfahrtleiter das Martyrium abzukürzen und legte das Ziel zur Luvtonne (der 2. Runde) und so konnten wir diese Wf gerade noch zuende bringen bevor endgültig Flaute eintrat.
Ende gut alles gut! Heimschlepp und zusammenpacken bevor der erste Regenguss kam.

Resümierend kann ich nur das wiederholen, was ich schon letztes Jahr sagte: Es lohnt die weite Reise zu tun, denn hier findet man nette Leute, gute Bedingungen und perfekte Infrastruktur vor!
Wir waren sicher nicht das letzte Mal hier.

AUT 7
Alexander Lehner