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Bregenzer Goldpirat vom 12.-13. Juni 2010 oder Auch wieder etwas anders!

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Auch etwas anders war vor allem das Wetter, sind wir uns doch gewohnt, uns bei wenig Wind und hängenden Spis bei drückender Hitze über die Regattabahn zu quälen. Dieses Jahr waren zwar die Windverhältnisse nicht wesentlich besser, dafür war es beachtlich kühl und feucht bis regnerisch. 11 schweizer, 4 österreichische und ein deutsches Boot waren angereist, die Österreicher zu ihrem Pech teils bereits früher um zu trainieren. Dabei bekam es Alex Lehner mit der ( österreichischen! ) Seepolizei zu tun, die das Fehlen einer Bodenseezulassungsplakette bemängelte. Auf das Argument, dass sie für die Regatta am nächsten Tag trainieren, bekamen sie zur Antwort, dass dann aber auch die Ausrüstung komplett sein müsse. Das beinhaltet unter vielem anderen auch das Mitführen eines Feuerlöschers!!! Wieviel das Knöllchen betrug, entzieht sich meiner Kenntnisse, aber seither verstehe ich die Österreicherwitze etwas besser. Herbert Renner erahnte das Übel von weitem und machte sich unter Spi so rasch es ging aus dem Staube.
Ja und gesegelt wurde auch noch: bei vielseitig drehendem Wind hatte es die Wettfahrtleitung unter der bewährten Leitung von Robert Schatzmann nicht leicht, es konnten aber doch ohne unmenschlich frühes Aufstehen 5 Läufe gesegelt werden. Dass dazwischen die Gastfreundschaft und die Küche des Bregenzer Yachtclubs bis spät in die Nacht genossen wurde versteht sich von selbst. Gewonnen wurde die Serie von Nicolas und Pascal Maire vor Stefan Fels und Walter Schaschel; Altmeister Herbert Renner belegte den guten vierten Rang. Wir danken dem YCB für das Ausrichten des Goldpiraten und kommen nächstes Jahr gerne wieder mit hoffentlich mehr Booten!

SUI 529 Epaminondas