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Zugerseemeisterschaft 22.-23. September 2012

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Das Wetter auf der Anfahrt liess nichts Gutes erhoffen: in den Hügeln zwischen Zürich- und Zugersee fuhren wir plötzlich in dichtem Nebel. Dieser reichte zwar nicht bis an den Zugersee, trotzdem war das Wetter nicht allzu freundlich: grau, nass und windarm. Nichtsdestotrotz entschied der neue Wettfahrtleiter des YCZ auf baldmöglichstes Auslaufen, offenbar überzeugter Optimist. Nachdem wir uns ganz gemütlich aufs Wasser begeben hatten (schliesslich starten die Piraten ja erst nach A-Kat/Dart und Surprise/Drachen) hiess es Warten auf Wind bei abwechselndem Regen und Trockenheit. Nach einem erfolglosen Startversuch für die Mehrrümpfer – sie schafften es mit Müh und Not über die Linie – wurde dann bei schwachem Wind doch noch ein Lauf gesegelt. An der Luvtonne vorne war, wer am geschicktesten die Windstreifen ausnutzte, die mal rechts mal links auf der Regattabahn erschienen. Und als Mitten auf dem Spinnakerkurs der Wind um über 90° drehte, wurde das Ganze nochmals durchmischt: die Hälfte der Segler musste den Spi bergen um auf die „Leetonne“ danach ins Ziel zu kreuzen.

Dieser neue Wind frischte schön auf und ermöglichte einen zweiten Lauf bei ca. 2-3Bf. Nach einer Kreuz bei schönen Verhältnissen kam es auf dem Spikurs hinter der Spitzengruppe zum Zusammenschluss des Feldes. An der Leetonne begannen die beiden Führenden trotz von Anfang an gesetzter Flagge „S“ mit dem Bergen des Spinnakers und wollten sich sogar auf eine zweite Kreuz begeben, als der Wettfahrtleiter, zu Ungunsten der Schreibenden, sie auf ihren Irrtum aufmerksam machte. Wie an Land festgestellt werden konnte, wäre für die meisten Piraten entweder die Montage eines Flaggenalphabetes auf dem Schiff oder der Besuch beim Optiker zu empfehlen. Der Hauptteil des Feldes kam dahinter im grossen Pulk ins Ziel. Nachdem sich alle trocken gelegt hatten, wurde im Klubhaus zu Abend gegessen und die Ereignisse des Tages diskutiert.

Der Sonntagmorgen zeigte sich vom Wetter her einiges freundlicher, aber leider ohne Wind, deshalb wurde gleich nach dem Skippermeeting AP gesetzt. Kurz nach 13 Uhr wollte es der Wettfahrtleiter aber noch einmal wissen und liess auslaufen. Für mehr als eine Startübung reichten die lokalen Winde dann aber doch nicht.

So gewann SUI 516 (diesmal mit Chichi am Steuer) souverän mit zwei Laufsiegen vor dem konstanten SUI 513 und den Schreibenden.

SUI 530 Nuifroða