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Regatta am Pfäffikersee 11.-12. Mai 2013

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Was habe ich gehofft, endlich mal eine Regatta bei schönem Wetter und 2-3 Beaufort segeln zu können. Doch schon bei der Ankunft am See musste ich die Hoffnungen begraben, es war regnerisch und kühl und die Wetterprognosen alles andere als ermutigend. Da habe ich mich schon gefragt, wieso ich freiwillig mit meinem Pirat immer wieder über die Alpen fahre. Als dann aber immer mehr Piraten eintrudelten und ihre Boote regattaklar machten, erwachte doch langsam der Wettkampfgeist, hatte es doch wenigstens eine Mütze voll Wind und wie sich auf dem Wasser zeigte, aus unterschiedlichen Richtungen. Das war für die Wettfahrtleitung eine Herausforderung, die sie aber gut meisterte, so dass vier reguläre Rennen gefahren werden konnten. Es gingen immer mal wieder tiefschwarze Gewitterzellen über den See mit böigen Vorläufern, was dazu führte, dass der Mast eines Piraten plötzlich nach unten zeigte und es für die Mannschaft nass wurde. Den Abend verbrachten wir in der Sonne, um genau zu sein im Restaurant "Sonne", wo wir zusammen assen und wie an der Landsgemeinde durch Handzeichen zwischen französischer und italienischer Salatsauce wählen konnten. In geselliger Runde liessen wir den Tag ausklingen. Am Sonntag gab es keine Wetteränderung, dafür recht interessante Rennen und endlich war es auch uns vergönnt, auf dem Vorwindkurs die richtigen Seite gewählt zu haben. Lautlos überholten wir einige Boote, halsten bei der letzten Boje rechtzeitig, konnten mit spitzem Raumkurs hochziehen und kurz von dem Ziel noch ein Boot überlaufen. Das sind dann die Highlights die das Regattaherz höher schlagen lassen. Auch wenn es am Anfang nicht danach aussah, waren es doch zwei schöne Segeltage. Ein Zinnbecher ging an Andreas und Fabian Fleisch, Markus Peyer mit Vorschoter Florian Hoffmann sowie Felix Maire und den Verfasser dieser Zeilen.

Rolf Bertschinger - Shukra SUI-534