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Jollenregatta in Luzern vom 21./22. Juni 2014

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Schon vor 11 Uhr fand sich die gewaltige Anzahl von 7 Piraten in Luzern ein, so früh nämlich war das Skipper-Meeting angesagt. Davor musste noch der enorme Betrag von 50.- Startgeld beglichen werden (leider hat die Kritik von letztem Jahr noch nicht gefruchtet), dafür war das Nachtessen mit 20.- absolut preiswert. Um 11 Uhr wurden die vielen Piraten von Wettfahrtleiter Kari Kuhn begrüsst und liefen auch schon bald aus, denn der berühmte Luzerner Oberwind hatte sich (leider) installiert, noch eine knappe Stunde davor hatten Winde aus nördlicher Richtung vorgeherrscht (wie man vielleicht jetzt schon erkennt sind die Verfasser dieses Berichtes und der Oberwind keine allzu guten Freunde).

Da nicht nur die Piraten, sondern auch die Wettfahrtleitung dieses Wochenende auf Sparflamme liefen, steckte das Startboot den Kurs auch gleich selber aus und war trotzdem recht zügig bereit für den ersten Lauf. Einige Piraten wollten die bereits gelegten Luv- und Entlastungstonnen schon einmal ausprobieren und kamen deshalb etwas spät an den ersten Start. Das nutzten die Verfasser dieses Berichts natürlich aus, setzten sich an die Spitze des Feldes und fuhren den ersten Lauf nach Hause. Danach war unsere Zeit allerdings vorbei und die zwei Frauencrews von SUI 532 und SUI 520 legten los. Flurina und Valerie erwischten meist die beste Startkreuz, mussten aber häufig auf dem Spikurs noch Barbara und Nicole vorbei ziehen lassen. Dahinter kamen dann meist wir und der Rest des Feldes. Insgesamt segelten wir am Samstag 4 Läufe bei ca. 1 Beaufort und ziemlich viel Motorbootwelle.

Abends bekamen wir gute Steaks und Würste, ein Salatbuffet und ein feines Erdbeertiramsu. Danach genossen wir noch das schöne Wetter und einige Piraten nahmen sogar das Clubhaus über Nacht in Beschlag.

Der nächste Morgen war strahlend schön und leider auch windarm. Kari lief dann um halb 11 aber aus und siehe da, schon bald war wieder Oberwind. Die Winde eher noch ein wenig schwächer als am Samstag, die Wellen aber ebenso präsent. Diesmal war die Dominanz der Frauenteams sogar noch deutlicher – sie machten die ersten zwei Plätze konstant unter sich aus. Da Barbara und Nicole die letzten beiden Läufe für sich entscheiden konnten, siegten sie einen Punkt vor Flurina und Valerie. Hier noch einmal eine herzliche Gratulation an die zwei jungen Seglerinnen, die mit einer souveränen Leistung sogar fast die Regatta gewonnen hätten. Die Ehre des Berichtschreibens ging somit an die Besten des Rests, was wir natürlich pflichtbewusst auch erledigten.

SUI 530
Andreas & Fabian