Bericht Susercup 2018

Zur diesjährigen Kassenmeisterschaft traf man sich bereits am Freitagabend dem 19. Oktober beim Yachtclub Biel, damit man am Samstag früh schon mit der Regatta beginnen konnte. Die Segler, welche schon Freitags anreisten, wurden mit einem gemütlichen und aussergewöhnlich lustigem Abend mit leckerem Essen und tollen Preisen beim Schrott-Lotto belohnt.

Nach einem wirklich gelungenen Abend trafen sich dann alle Segler am Samstagmorgen vor zehn Uhr zum Skipper-Meeting mit anschliessendem Auslaufen. Die Wetterverhältnisse waren gut, ein wenig Hochnebel am Morgen der sich auf den Mittag auflöste und einer konstanten Bise. Bis zum Auswassern um halb 5 konnten wir 4 spannende Läufe mit einer Windstärke von 3 Bft segeln. Die einzelnen Läufe waren sehr ausgeglichen und das Feld war sehr nahe aufeinander, was sich auch auf der Rangliste nach dem ersten Tag abzeichnete. Am Abend wurden wir mit Spaghetti und Irischer Volksmusik verwöhnt. Da wir bereits 4 Wettfahrten segeln konnten beschloss die Regattaleitung den Start am Sonntag zu verschieben und erhöhte nach Absprache mit den Klassen die Maximalanzahl der Läufe von 6 auf 7. Mit ähnlichen Wetterbedingungen aber stärkerem Wind wie am Vortag starteten wir den 2 Regattatag. Mit 3 weiteren Wettfahrten am Sonntag war es ein geniales Regattawochenende mit einem verdienten Sieger. Wir gratulieren Andreas und Fabian Fleisch zum Gewinn der Klassenmeisterschaft.

Vielen Dank an Barbara Widmer für die Planung vom Freitagabend, der Regattaleitung und allen weiteren Helfer.

Sui 529

 

Herbstregatten vom 8./9. September am Walensee und 15./16. am Hallwilersee

Gegensätzlicher können Regatten fast nicht mehr sein. Am 8. September trafen sich leider nur 8 Piraten in Unterterzen bei schönstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Hochdrucklage! Manch einer hatte noch die Regatta vom Vorjahr in Erinnerung: in den Tagen zuvor massiver Regen, Kälteeinbruch, Schnee auf den Churfirsten, Wasserfälle und Treibholz auf dem See. Jetzt erst einmal warten, die Thermik baue sich auf. Die Regattaleitung versuchte eine erste Startlinie zu legen, aber der Wind wollte nicht bis Unterterzen. Also Schlepp während einer halben Stunde bis Betlis am Westende des Walensees, wo rasch eine stramme Thermik aufkam. Bei zwar drehendem, böigen aber doch andauernder Thermik konnten drei teils recht anstrengende Läufe gesegelt werden, teils mit längeren Gleitstrecken, wenn auch nicht für alle. Dreher und Löcher sorgten für einige überraschende Plazierungen. Nach getaner Arbeit segelten wir 45 Minuten unter Spi wieder Richtung Unterterzen, für manche der längste Spigang aller Zeiten. Da die Thermik unterdessen den ganzen See überzog, fiel der Spi nie ein, ein unvergessliches Erlebnis. Beim anschliessenden Spaghettiessen wurde über Löcher, Windstärken, unterschiedliche Pechstränen, Kenterungen und die Rangliste diskutiert.
Am nächsten Morgen erneut strahlendes Wetter, die Wettfahrtleitung wusste dass auf die Thermik gewartet werden musste. So verstrich der Morgen bei Kaffe, Diskussionen und Jassen. Gegen Mittag auslaufen, Schlepps bilden und gegen Westen, der Thermik entgegen. Die schien sich am Vortag ausgetobt zu haben, kämpfte schlapp gegen den schwachen Ostwind. Trotzdem wurde ein Lauf gestartet, der geriet allerdings zu einer harten Geduldsprobe. Kurz bevor die führenden zwei Boote nach der ersten Schlaufe die Leeboje erreichten, blieben sie stehen und wurden dann vom weit zurückliegenden Feld überrollt, was quasi einem Neustart gleichkam. Für 2 zuviel der Anspannung, sie kehrten vorzeitig um. Der Lauf war zum Vergessen und taugte nur dazu, dass ein Streicher zustande kam. Die anschliessende Rückkehr nach Unterterzen wurde zur Strapaze, da die Thermik nicht durchzog und es gefühlt endlos ging, bis die Motorboote uns anhängten. So konnten wir erst ungewohnt spät die Heimkehr antreten, in guter Erinnerung vor allem der Samstag mit Kaiserwetter und die Gastfreundschaft des Segelclub oberer Walensee.


Am Wochenende darauf grundsätzlich gleiches Szenario: schönes stabiles Herbstwetter, eitel Sonnenschein am Hallwilersee, aber infolge der Lage im Mittelland keine Thermik. Am Samstag ein mehr oder weniger verzweifelter Versuch einer Regatta, bei Stillstand abgebrochen, Baden, Jassen, Nachtessen, am Sonntag minimaler Windhauch, da mal 5 Meter, dort mal 10, nichts regattafähiges. Der kompetente und entschlussfreudige Regattaleiter strich frühzeitig die Fahnen und entliess uns ohne Resultat nach Hause.
Trotzdem danken wir dem Segelclub Hallwilersee für die Gastfreundschaft.


SUI 533

Jollenweekend Walensee, 8./9.9.2018

Strahlend schönes Spätsommerwetter mit fast sommerlichen Temperaturen versprachen gute Windaussichten für das Jollenweekend am 8./9. September. Mit den angereisten 20 Jollen im Schlepp machten sich die SCoW Begleitmotorboote am Samstag wenig nach Mittag auf den Weg Richtung Mühlehorn, dem erwarteten Westwind entgegen. Dieser setzte mit 3-4 Bft. auch schon bald ein. Ab 15 Uhr konnten bis am Abend im Raum Betlis 3 Rennen absolviert werden.

Freude kam auch auf der Rückfahrt der Jollen in den Hafen auf: Unter Spi flogen die Boote buchstäblich nach Unterterzen.

Am Abend wurden allen im Club-Schopf Spaghetti, Kaffee und Kuchen serviert.

Der Sonntag war zu Beginn eine Kopie vom Samstag. In unteren Seeteil angekommen breitete sich die eigentlich starke Westthermik nur zögerlich gegen Osten aus. Zwischenzeitlich stellte sie auch wieder ab. Die gelegten Bojen mussten umgelegt werden, dann konnte ein Start erfolgen.

Der Wind war mit starken Böen, aber auch mit Löchern durchsetzt, was das laufende Rennen empfindlich störte. Mehrmals wurden die Boote wieder zusammen geschoben, was die Nerven der Teilnehmer und Wettfahrtleitung auf die Probe stellte.

Erst nach Wettfahrtende um 16 Uhr breitete sich der Wind wieder auf dem ganzen See aus. Timing gut für Feierabendsegeln, nicht so gut fürs Regattasegeln...

Auf dem Podest standen in der Piratklasse zuoberst Andreas und Peter Grieder (BSC) vor Andreas Fleisch/Aldous Waites (SCaP) und Daniel Rainer/Silas Widmer (SYH). Bei den Fireballs holten Claude Mermod/Ruedi Moser (SCoW) den Sieg vor Kurt Venhoda/Sonja Zaugg (SVM) und Urs Düscher/Patrick Kohler (DSSC).

Vielen Dank dem Wettfahrtleitungsteam und allen Helfenden auf den Begleitbooten und in der Clubbeiz!

Regattagemeinschaft Walensee, Segelclub oberer Walensee (SCoW)

 

Punktemeisterschaft auf dem Ägerisee vom 26./27. Mai 2018

 

10 Piraten und 26 420er Junioren-Boote trafen am Samstagvormittag, 26. Mai in Oberägeri beim Schiffssteg ein und suchten sich einen Platz, um die Boote aufzuriggen. Das Wetter war zwar schön und sonnig, die Prognosen versprachen aber keinen bis nur sehr wenig Wind. Der Wettfahrtleiter entschied sich im Verlaufe des Nachmittages dennoch auszulaufen. Die leichte Brise, die dann aufkam, schien ihm Recht zu geben. Leider hielt der Wind aber nicht, so dass der Lauf zu Recht abgebrochen wurde. Der Wind reichte dann später noch für einen weiteren Start. Auch dieser Lauf musste infolge abflauendem Wind abgebrochen werden.

Das Gros der Teilnehmer verbrachte den Abend bei Speis und Trank und viel Seemannsgarn im Clubhaus des SCAe, während wir, die Besatzung von SUI 530 infolge anderweitiger Verpflichtung das gastliche Oberaegeri verlassen mussten.

Für den Sonntag sahen die Windprognosen leider nicht besser aus: viel Sonne und hohe Temperaturen. Da der Ägerisee kein Thermikrevier ist war es also fragwürdig, ob etwas segelbares zustande kommen würde. Die Wettfahrtleitung war offensichtlich bestrebt jede Chance zu nutzen und so wurden wir nicht lange nach unserer Ankunft aufs Wasser geschickt. Der Wind hielt etwa bis in die Hälfte des ersten Vorwindschenkels und war dann ziemlich schnell weg, so dass die zweite Kreuz nur noch im Treiben bestritten werden konnte. Andreas und ich fanden in der Mitte des Sees offensichtlich die beste «Treibroute» und konnten uns so vom 3. auf den 1. Platz schleichen. Dies ganz zum Leidwesen unseres Präsi, der nach der Leetonne eigentlich einen schönen Vorsprung hatte, danach aber zusehen musste wie zwei Boote «vorbeiziehen». Nach dem Zieldurchgang konnte man vernehmen, dass solche Bedingungen also gar nicht lustig seien… ach wirklich? (Der Wettfahrtleiter entschuldigte sich anlässlich der Rangverkündigung noch für diese Zielkreuz. Eigentlich hätte er gerne für die Piraten abgekürzt, wusste aber nicht wie er den hintersten 420er hätte erklären sollen, dass sie noch weiter segeln müssen.)

Nach diesem Lauf war dann erst mal Mittagspause angesagt. Geistig waren die meisten schon beim Verräumen der Boote, als die Wettfahrtleitung kurz vor der letzten Startmöglichkeit nochmals auslief. So waren es dann auch nur 5 Piraten, die den stärksten Wind des Wochenendes (2 Bft.) nutzten um noch einen Lauf zu segeln. Dieser konnte Dani für sich entscheiden und gewann somit die Regatta vor Barbara und Eliane, sowie den Schreibenden.

 

SUI 530

10 Piraten und 26 420er Junioren-Boote trafen am Samstagvormittag, 26. Mai in Oberägeri beim Schiffssteg ein und suchten sich einen Platz, um die Boote aufzuriggen. Das Wetter war zwar schön und sonnig, die Prognosen versprachen aber keinen bis nur sehr wenig Wind. Der Wettfahrtleiter entschied sich im Verlaufe des Nachmittages dennoch auszulaufen. Die leichte Brise, die dann aufkam, schien ihm Recht zu geben. Leider hielt der Wind aber nicht, so dass der Lauf zu Recht abgebrochen wurde. Der Wind reichte dann später noch für einen weiteren Start. Auch dieser Lauf musste infolge abflauendem Wind abgebrochen werden.

Das Gros der Teilnehmer verbrachte den Abend bei Speis und Trank und viel Seemannsgarn im Clubhaus des SCAe, während wir, die Besatzung von SUI 530 infolge anderweitiger Verpflichtung das gastliche Oberaegeri verlassen mussten.

Für den Sonntag sahen die Windprognosen leider nicht besser aus: viel Sonne und hohe Temperaturen. Da der Ägerisee kein Thermikrevier ist war es also fragwürdig, ob etwas segelbares zustande kommen würde. Die Wettfahrtleitung war offensichtlich bestrebt jede Chance zu nutzen und so wurden wir nicht lange nach unserer Ankunft aufs Wasser geschickt. Der Wind hielt etwa bis in die Hälfte des ersten Vorwindschenkels und war dann ziemlich schnell weg, so dass die zweite Kreuz nur noch im Treiben bestritten werden konnte. Andreas und ich fanden in der Mitte des Sees offensichtlich die beste «Treibroute» und konnten uns so vom 3. auf den 1. Platz schleichen. Dies ganz zum Leidwesen unseres Präsi, der nach der Leetonne eigentlich einen schönen Vorsprung hatte, danach aber zusehen musste wie zwei Boote «vorbeiziehen». Nach dem Zieldurchgang konnte man vernehmen, dass solche Bedingungen also gar nicht lustig seien… ach wirklich? (Der Wettfahrtleiter entschuldigte sich anlässlich der Rangverkündigung noch für diese Zielkreuz. Eigentlich hätte er gerne für die Piraten abgekürzt, wusste aber nicht wie er den hintersten 420er hätte erklären sollen, dass sie noch weiter segeln müssen.)

Nach diesem Lauf war dann erst mal Mittagspause angesagt. Geistig waren die meisten schon beim Verräumen der Boote, als die Wettfahrtleitung kurz vor der letzten Startmöglichkeit nochmals auslief. So waren es dann auch nur 5 Piraten, die den stärksten Wind des Wochenendes (2 Bft.) nutzten um noch einen Lauf zu segeln. Dieser konnte Dani für sich entscheiden und gewann somit die Regatta vor Barbara und Eliane, sowie den Schreibenden.

SUI 530