Suusercup 28/29.9.2019

Am Samstagsmittag wurden wir alle herzlich beim Skipper-Meeting mit Kaiserwetter willkommen geheissen. Kurz mussten wir noch auf den Rettungsdienst warten, bis wir anschliessend auslaufen durften. Nachträglich können wir sagen, dass der Rettungsdienst nicht benötigt wurde, trotz der einen oder anderen Kenterung. Die Bedingungen waren optimal mit genügend Wind und Sonnenschein. Dabei sind am Samstag neun von zehn Booten gestartet, bei zunehmendem Wind und einer Windstärke von vier bis sechs Bft. Trotz grosser Vorfreude kam es nur zu Einzelrückrufen, was schon fast zur Seltenheit gezählt werden darf ;) Mit insgesamt drei Läufen war der Samstag ein voller Erfolg, auch dank der guten Arbeit der Wettfahrtleitung.
An liebevoll gedeckten Tischen, durften wir uns über eine köstliche Spätzlipfanne in fleischiger und vegetarischer Ausführung freuen.

Am Sonntagmorgen gab es ein Frühstück im Klubhaus mit einer grossen Auswahl von köstlichen Dingen. Am Morgen liefen wir bei wenig Wind aus, der aber schon gegen Ende des ersten Laufes deutlich zunahm. Gegen Mittag nahm dann der Wind noch mehr zu und wir konnten bei Windstärke fünf bis sieben, unser Geschick und Ausdauer beweisen. Wie am Samstag schon konnten wir auch Sonntags drei Läufe segeln und die Segelsaison wieder einmal mit einem würdigen Ende in Biel abschliessen.

Vielen herzlichen Dank an alle, welche tatkräftig auf dem Wasser und an Land mitgeholfen haben, um dieses geniale Regattawochenende zu ermöglichen.

SUI 520

Mariella & Tim

 

Bericht der Wettfahrtleitung

Tolle Bedingungen erwarteten die 10 Piraten, die sich an diesem Wochenende in Wingreis eingefunden hatten (der vorgesehene Jollen-Open-Start konnte leider mangels teilnehmender Boote nicht durchgeführt werden). Sonne, angenehme Luft- und Wassertemperaturen und 4-5 Bft. Westwind boten super Rahmenbedingungen. Mit den feinen Sandwiches der bewährten Chuchicrew ging es raus auf den See, schliesslich waren 4 Läufe angesagt. Bald zeigte sich, dass die Bojen durchaus Zusatzgewichte brauchten, damit sie aufrecht stehen blieben, denn der Herbstwind zeigte sich unstetig mit ruppigen Böen. Beim 1. Start machte sich unser vollautomatisches „Starthorn“ selbständig und begann noch vor Ablauf der 6. Minute mehrfach zu hupen. Also Abbruch, Follow Me wieder hoch. Hm, Kondenswasser in der Zeitanzeige ist irgendwie nicht so normal – ob das wohl die Ursache ist? Auf jeden Fall das wollte sich das Kästli auch nach erneutem Ein- und Ausschalten nicht dazu herablassen, eine ganze Minute zu schweigen, so dass Plan B zum Zug kam: unsere Regattauhren und ein analoges Fussballfan-Hupi.

5 Minuten vor dem 1. Zieleinlauf dann die nächste Hiobsbotschaft: unser Anker hält nicht mehr! Zum Glück liefen die Piraten innerhalb von relativ kurzer Zeit ein, so dass das Peilen der Landmarken und Positionhalten unter Motor sichnicht allzu lange hinzog. Mit den Piraten war es dann ein wenig wie mit den 10 kleinen Negerlein: nach jedem Lauf fehlte einer oder zwei mehr, sodass der geplante vierte Lauf am Samstag nicht durchgeführt werden konnte, weil sich nur noch 3 Konkurrenten auf der Startlinie einfanden. Wieder an Land wurden wir im Clubhaus mit einer feinen Kürbissuppe empfangen.

Sonntagmorgen, der Wind, wie angesagt schwächer als am Vortag, das Starthorn getrocknet und wir bereit zum Auslaufen. Mit dabei als alternatives Startsystem, zwei Optikinder, die mit ihrer Startuhr bereitstanden, um im Fall der Fälle das Starthorn wieder zu ersetzen. Lustigerweise funktionierte das Starthorn getrocknet wieder einwandfrei.

Um Punkt 10 Uhr liefen wir aus und starteten bei 2-3 Bft den ersten Lauf. Zwischenzeitlich entschied der Wind, erst schwächer und anschliessend wieder stärker zu werden, so dass der Lauf innert 45 Minuten abgeschlossen war.

Der zweite Lauf wurde dann ein ruppiger und im dritten Lauf hatte es für einige Boote bereits wieder zu viel Wind. Im Grossen und Ganzen aber ein gelungenes Wochenende mit sechs Läufen bei 2-5 Bft, die die Regattaleitung und die Teilnehmer gefordert haben.

An der Rangverkündigung konnten dank dem Tropical Sunset mehrere Preise verteilt werden. Der Dank gilt insbesondere auch allen Beteiligten in der Küche und in der Regattaleitung. Ohne euch geht es nicht. Mit einem kräftigen Applaus überzeugten die Teilnehmer am Schluss das Küchenteam, auch nächstes Jahr wieder dabei zu sein.


Simone Robert + Christoph Schüpbach